Hikeberichte – Teil 1

Nachdem nun alle Gruppen heile und mit einem Sack voll Geschichten und Erlebnisse im Gepäck angekommen sind, folgt nun der erste Teil der Hikeberichte aus den Stämmen und Dörfern. 

Wölflingshike-Bericht
Wiemelhausen und Querenburg, Dorf 4

Querenburg_Wiemelhausen_kleinAm Dienstag machten wir uns auf den Weg.
Zunächst sind wir ein Stück gelaufen, haben dann Pause auf einem Schulhof gemacht und konnten uns dort Gott sei Dank vor dem Regen schützen. Gut gestärkt sind wir dann an einem Bach vorbei ins nächste Dorf spaziert. Dort haben wir noch eine kleine Pause gemacht und einige von uns haben sodann einen Schlafplatz gesucht. Nach zwei Misserfolgen haben wir endlich eine nette Familie gefunden, die sich bereit erklärt hat, dass wir auf ihrer schönen Wiese neben Schafen schlafen konnten. Da das Wetter leider nicht so wollte, wie wir, haben wir uns zeitig ins Bett fallen lassen und uns mal so richtig ausgeschlafen.

Querenburg_Wiemelhausen1_kleinAm nächsten Tag haben wir uns mit Nutella gestärkt und sind dann weiter ins nächste „Städtchen“ gelaufen. Zu erst haben wir einen Supermarkt gesucht, um unseren Essensvorrat auf zu füllen. Als wir endlich einen gefunden hatten, konnten alle eine Kleinigkeit kaufen und danach haben wir einen neuen Schlafplatz gesucht. Dabei sind wir an einer Pferdekoppel vorbei gekommen, wo drei Ponys und ein Fohlen geweidet haben.
Nach einer leckeren Brotzeit und Schaukelei, haben wir einen Fußball-Golf-Platz gefunden, wo wir dann auch übernachtet haben und Fußball-Golf spielen konnten (Minigolf nur in groß mit Fußbällen). Am nächsten Morgen sind wir früh aufgebrochen, weil wir zeitig an der Bushaltestelle sein mussten. Der Bus hat uns dann zurück zum Lagerplatz gebracht.

Insgesamt hatten wir trotz des blöden Wetters ganz viel Spaß und eine tolle Zeit!

Eure Wölflinge von Wiemelhausen und Querenburg aus Dorf 4

 

Hikebericht – Juffis Altenbochum

Angefangen hat der Hike 2015 der Juffis Atenbochum als wir zur Bushaltestelle gelaufen sind und von dort aus nach Kolding gefahren sind. Von dort aus sind wir mit dem Zug nach Fredericia gefahren.
Vorort haben wir unsere Rucksäcke auf einem Sportplatz abgelegt und haben in der Stadt nach einem Schlafplatz gesucht. Nach 1,5 Stunden Suche liefen wir erfolglos wieder zum Bahnhof, dort erfuhren wir, dass hinter dem Bahnhof ein Park war indem ein Campingplatz war.Nach einer kurzen Suche schlugen wir unsere Zelte auf. Am nächsten Morgen zerstörten zwei Schafe den Zaun vom Feld und büchsten aus. Kurz darauf liefen wir wieder zurück und spielten noch eine Stunde im Legepark.
Dann aßen wir noch eine Pizza zum Mittagessen. Als es dann aufhörte zu regnen, liefen wir zum Bahnhof un fuhren zu einem Waldgebiet, wo wir dann zu einem Platz liefen, wo wir dann in Shelters am Meer geschlafen haben. Am nächsten Tag beschlossen wir, dass wir dort noch eine Nacht übernachten. Nach dem Frühstück gingen die drei Mädels und Torben mit Sahra einkaufen. Die restlichen Jungen spielten eine Runde das Burgenspiel. Danach gingen wir in dem arschkalten Meereswasser schwimmen. Danach waren unsere Körper blau und wir spürten sie nicht mehr.
Am späten Nachmittag kamen noch sechs einheimische Mädchen. Abends machten wir Feuer an, worüber die Mädchen Würstchen grillten. Eins der Mädchen versuchte die Würstchen umzudrehen – ohne Erfolg. Die Gabel schmolz.
Am nächsten und letzten Tag packten wir unsere Rucksäcke und liefen zur Bushaltestelle. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus nach Fredericia und von dort fuhren wir mit dem Zug nach Kolding. Dort gingen wir noch einkaufen und frühstückten noch.

Dann fuhren wir zurück zum Campingplatz und betraten ihn mit lautem Gebrüll!

 

Hikebericht Dortmund-Husen

DSC_8042_kleinUnser Stamm Dortmund-Husen fing den Hike sofort mit einer Verspätung an. Dabei vergaßen wir beinahe noch ein Zelt. Dieses transportierte unser furchtloser und starker Häuptling Silberlocke auf seinem Rücken.
Als es dann endlich los ging machten wir uns singend auf nach Kolding. Nach fast zwei Stunden Fußweg haben wir an Koldings Bahnhof Pause gemacht. Dabei verbrauchten wir viel Zeit um nach dem Klo zu suchen. Wir haben uns dann erstmal ein Eis gegönnt und natürlich wieder gesungen. Weiter ging es bis zum ersten Schlafplatz. Da war unser Gepäck aber schon leichter, weil wir so viel gegessen hatten.
An unserer Raststätte empfing uns sofort noch ein Stamm aus dem Lager und der Regen. Irgendwann schafften wir es dann aber doch unser Lager aufzubauen und etwas zu essen zuzubereiten.
DSC_8060_kleinAm nächsten Morgen brauchten wir tausende Versuche um beim Regen unsere Zelte abzubauen. Gegen 13 Uhr gab es eine Regenpause, in der wir unseren Hike fortgesetzt haben. Nach einem langen Natur- und Waldtag taten uns unsere verschiedensten Körperteile so doll weh, dass wir eine Essenspause machen mussten. Nach ca. einer halben Stunde ging es dann weiter. Dann walkten wir 500 Miles bis zu unserem nächsten Platz, wo wir Holländer trafen.
Das Highlight des Platzes war, das wunderbar duftende Plumpsklo, indem viele Tiere ihr zu Hause gefunden hatten. Nach einer halben Stunde kamen die Pfadfinder aus Wattenscheid hinterher. Ein paar von uns sind zu einem Restaurant gegangen und haben Wasser geholt. Freundlicher Weise gab uns der Besitzer des Restaurants zwei Pakete Toastbrot mit. Als Dank bekam er einen unserer Buttons. Zum Abendessen gab es bei uns leckere Klebespaghetti mit Pesto. Mit den anderen Pfadfindern bauten wir uns eine Feuerstelle. An dieser haben wir dann später Werwölfe gespielt. Die Hälfte von uns wurde allerdings schon vorher durch die Funken des Feuers getötet. Irgendwann kamen Winkinger und brachten uns leckere Müsliriegel. Die meisten von uns gingen gegen halb eins ins Zelt. Es war wunderbar eng und nass.

Am nächsten Morgen wurden wir von Häuptling Silberlocke mit einem zärtlichen Gesang geweckt. Er überrascht uns mit einem leckeren Frühstück auf dem Steg direkt an unserem Zeltplatz. Freddy kochte aus Reis und Milch Milchreis. An diesem Tag entstanden viele lustige Fotos. Wie auch am Tag zuvor packten wir alle unsere Sachen und bewegten uns gezwungenerweise fort. Mit Gejammer und Gejaule liefen wir öfter Mal immer wieder im Kreis. Die Zecken begleiteten uns freudig als Mitfahrgelegenheit bis zur Bushaltestelle.DSC_8008_klein

Im Bus beglückten wir die restlichen Mitfahrer mit unserem wunderbaren Gesang. In Kolding angekommen trafen wir noch die Pfadfinder aus Heilig Kreuz und gingen dann mit unseren ausgehüllten Mägen eine fette Pizza essen. bevor wir weiter gingen kauften wir noch im Supermarkt Brot und Äpfel fürs Abendbrot, damit wir auch am Abend nicht verhungerten. weil wir schon mehr als 500 Miles gewalkt waren, fuhren wir mit dem Bus zum Zeltplatz. Auch diesmal nervten wir unsere Mitfahrer mi unserem Gejaule.

Nachdem wir ankamen, wurden wir von schönen Spinnen in unseren Zelten begrüßt.

-ENDE-

 

Juffihaijk Dorf 1

Die Jungpfadfinder aus Dorf 1 haben sich auf eine lange Reise zu verschiedenen Schlafplätzen begeben, um dem Wetter und der Faulheit zu trotzen. Da Odin uns nicht gut gesinnt war, mussten wir mit Verzögerung aufbrechen. Nach einer aufregenden Busfahrt mit vielen Sprachkomplikationen, konnten wir am Nachmittag unseren geplanten Haijk starten. Es zog uns durch Wälder, Täler und Berge( na toll ;( ) bis hin zur Küste der gewaltigen Ostsee. Wir folgten der Küste bis uns das Meer unsere Pläne ins Wasser fallen lies.

Auf der Flucht vor dem Wasser retteten wir uns ins Landesinnere. Dort wurden wir auf der Suche nach einem Rastplatz von den Einwohnern in eine Kirche eingeladen, in der wir nächtigen durften. Eigentlich waren wir zufrieden mit dem einfachen Pfadfinderleben, mit beheitzten Räumen, sanitären Einrichtungen und gerade für uns angemessenen Feuerstelle.

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ABER dass wir anstatt eines Induktionsherdes, mit einem Ceranfeld vorlieb nehmen mussten ging GARNICHT.IMG_20150728_0003_klein

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Nach einer ruhsahmen Nacht stiefelten wir voller Tatendrang weiter. Unser Weg führte uns die Berge hoch bis zum Supermarkt. Nach einem Eis und mit schwereren Rucksäcken, ging es den Berg wieder hinab. Unsere zweite Übernachtung folgte stilecht in unseren tollen Kothen, die wir in einer wundervollen Apfelplantage erichteten.

Fazit:
Die Künste der Leiter im Kothenaufbau sind nicht so überragend, wie die der Juffis.
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Unseren letzten Haijktag starteten wir mit einem Frühstück am Strand. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Rückweg. Das Ziel vor Augen, machten unsere Englischkenntnisse die Rückfahrt zu einem letzten Abenteuer. Trotz Allem kamen wir wohlbehalten an. Wir wurden mit Jubel empfangen. Unser Aller Freude war groß.