Impressionen III

Nach dem Manövertraining stürzen sich die ausgehungerten Recken auf die Vorräte der Schänke. Sie erfrischten sich mit gelber, brauner und klarer Brause sowie gepressten Früchten. Sud aus Mokka, Kakao-Bohne und Tee. Der Wirt bot außerdem frischen Kuchen, Waffeln mit Kirschen und Rahm, Batatenstreifen in Öl und allerhand Gegrilltes feil. Sie aßen, aßen und aßen und gaben ihre letzten Silbertaler aus.

 

So gestärkt finden sie sich bei Einbruch der Dunkelheit wieder in der Burg ein. Der durch das Attentat noch sichtlich geschwächte König zeigt sich tapfer seinem Volk und dankt ihnen für den Einsatz der ihm das Leben rettete und den Frieden für das vereinigte Königreich zu Bochum und Wattenscheid erhielt.

Der Kommandant der Garde, Fürst Parcival von den Canchanaburyschen Inseln gibt bekannt, dass er seine Garde entlassen hat, da sie das Leben des Königs und den Frieden im Reich zuvor stümperhaft in Gefahr gebracht hatten.

Er ernennt die besten Recken, die sich im Manövertraining hervorgetan haben zur neuen Garde und stattet sie mit Schwertern und Wappenröcken aus, auf dass sie ihren Dienst sofort antreten können.

 

Leider hat der König auch eine schlechte Nachricht. Als Drahtzieher des Attentats auf seine Hoheit und als Anstifter für den geplanten Angriff auf das Lager hat sich sein enger und langjähriger  Vertrauter Kardinal Johann von Lohringen entpuppt. Die Menge ist sichtlich in Aufruhe und den Wachen gelingt es kaum, sie kaum auf ihren Plätzen zu halten.

 

In diesem Moment traut sich der Verräter auch noch in den Burghof um seinen gescheiterten Plan doch noch zu vollenden und dem König endlich den Todesstoß zu versetzen.

Gleichzeitig dringen seine Verbündeten, König Johns Gefährten, von der anderen Seite in den Hof. Die eben erst in den Dienst erhobene neue Garde ist sofort an Ort und Stelle und es beginnt ein erbitterter Schwertkampf an dessen Ende König Johns Gefährten in die Flucht geschlagen sind und der Kardinal von zwei Gardisten in Schach gehalten.

Grade wollen sie mit dem Schwert seinem Leben ein Ende setzen, als der gute und Gerechte König Theon sie innehalten lässt. Er begnadigt ihn in letzter Sekunde und verbannt ihn für immer aus seinem Königreich. Vorher tauscht man noch sein edles Gewand gegen Lumpen.

Dann beeilt er sich, das Weite zu suchen.

 

Außer sich vor Freude über diese großherzige Tat seines Königs feiert das Volk bis tief in die Nacht ein rauschendes Fest mit Musik und Tanz, so dass vor lauter Ausgelassenheit sogar fast der Frieden zu den benachbarten Fürsten aus der Grafschaft Zeckenstedt mit ihren bekannten schwarz gelben Gewanden in Gefahr ist. Man einigt sich aber doch noch gütlich.

 

Am nächsten Morgen brechen alle Fürstentümer, Grafschaften und Baronsitze Ihre Zelte in der Königspfalz Rüthen wieder ab und treten mit ihren Sammelkutschen den weiten Weg in die Heimat an.

 

LANG LEBE DER KÖNIG!!!!

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